Wer wir sind…
Wir sind eine offene und organisatorisch unabhängige Gemeinschaft von Christen, die als Grundlage und Maßstab Ihres Lebens alleine die Bibel anerkennen. Wir wissen uns dabei mit allen anderen Christen verbunden, die Jesus Christus als ihrem Herrn nachfolgen – egal welcher Kirche oder Denomination sie angehören.
Was wir glauben…
Wir glauben, dass sich jeder Einzelne mit dem Problem seiner persönlichen Schuld zu Gott wenden kann – Gott ist praktisch erfahrbar ! Es steht also nicht „unser Glaube“ im Mittelpunkt, sondern unser Vertrauen auf eine lebendige Persönlichkeit : Jesus Christus. Wir glauben, dass ein Mensch allein durch Jesus Christus auf ewig errettet werden kann – nicht durch einen sterblichen Menschen oder einer Religion, auch nicht durch uns. Wir vertreten keine Sonderlehre und richten uns weder an einem religiösen Führer noch einer menschlichen Organisation aus, sondern allein an Gottes Wort. Wir beanspruchen auch nicht für uns die „einzig richtige Gemeinde“ zu sein, sondern sind gewiss, dass Gott „weltweit seine Gemeinde“ baut.
Was wir wollen…
Wir sind eine für jedermann zugängliche und offene Gemeinschaft, die die Frohe Botschaft des Evangeliums Jesu Christi möglichst vielen Menschen zugänglich machen möchte.
Wie wir organisiert sind…
Unsere Gemeindearbeit wird ausschließlich durch Spenden und freiwillige Gaben getragen. Mitgliedsbeiträge oder Kirchensteuern gibt es nicht.
Gottesdienst
Sonntags treffen wir uns regelmäßig um 10:00 Uhr um Gemeinschaft zu haben, zu Singen und auf Gottes Wort zu hören. Jeder ist hierzu herzlich eingeladen.
Nach dem Gottesdienst stehen wir gerne noch bei einer Tasse Kaffee zusammen.
Euch anvertraut…
In einer Predigt von Klaus Stoll sagte dieser, dass wir uns im WhatsApp-Status sehr oft nur von der besten Seite zeigen, z.B. mit Bildern aus dem Urlaub. Ich schaute mir das mal auf meinem Handy an. Es waren nur Bilder und Texte zu sehen, wo es Menschen gut geht, sie auf etwas stolz sind und schöne Landschaftsbilder. Stopp, ein Bibelvers, war dabei. „Seid also zu jeder Zeit bereit, denn der Menschensohn wird gerade dann kommen, wenn ihr am wenigsten damit rechnet.“ (Lukas 12,40) Dieser passte irgendwie nicht da rein, in eine Welt, in der scheinbar alles in Bester Ordnung ist. An was liegt es, dass wir nur Schönes und Gutes von uns preisgeben? Ich schließe mich damit natürlich ein. Ich poste natürlich kein Bild von meiner ungebügelten Wäsche und unserem halb verwilderten Garten, den ich zur Zeit in eine Oase verwandeln möchte. Wird natürlich nicht klappen, aber ich versuche es Jahr für Jahr aufs Neue. Ich mache mir schon länger Gedanken, was es für mich bedeutet authentisch, also echt zu sein. Meine besten Beziehungen habe ich mit Menschen, mit denen ich auch schlechte Nachrichten teilen kann, ohne auf der Statusleiste ganz nach hinten zu rutschen. Würde ich, wenn Jesus ein Handy hätte, ihm zuerst die Urlaubsbilder schicken oder ihm ganz ehrlich schreiben, dass es mir ziemlich schlecht geht? Ich glaube, die Frage stellt sich keiner. Aber ohne Zweifel ist es die Beziehung zu Jesus, die am Tragfähigsten ist. Er verurteilt nicht, aber stellt manches in Frage. Nie würde er die Beziehung abbrechen, aber bin ich es, die sich manchmal zurückzieht? Bin ich dann noch authentisch? Aber klar, weil ich eben so bin, echt!
Nicole van Gent