Wer wir sind…

Wir sind eine offene und organisatorisch unabhängige Gemeinschaft von Christen, die als Grundlage und Maßstab Ihres Lebens alleine die Bibel anerkennen. Wir wissen uns dabei mit allen anderen Christen verbunden, die Jesus Christus als ihrem Herrn nachfolgen – egal welcher Kirche oder Denomination sie angehören.

Was wir glauben…

Wir glauben, dass sich jeder Einzelne mit dem Problem seiner persönlichen Schuld zu Gott wenden kann – Gott ist praktisch erfahrbar ! Es steht also nicht „unser Glaube“ im Mittelpunkt, sondern unser Vertrauen auf eine lebendige Persönlichkeit : Jesus Christus. Wir glauben, dass ein Mensch allein durch Jesus Christus auf ewig errettet werden kann – nicht durch einen sterblichen Menschen oder einer Religion, auch nicht durch uns. Wir vertreten keine Sonderlehre und richten uns weder an einem religiösen Führer noch einer menschlichen Organisation aus, sondern allein an Gottes Wort. Wir beanspruchen auch nicht für uns die „einzig richtige Gemeinde“ zu sein, sondern sind gewiss, dass Gott „weltweit seine Gemeinde“ baut.

Was wir wollen…

Wir sind eine für jedermann zugängliche und offene Gemeinschaft, die die Frohe Botschaft des Evangeliums Jesu Christi möglichst vielen Menschen zugänglich machen möchte.

Wie wir organisiert sind…

Unsere Gemeindearbeit wird ausschließlich durch Spenden und freiwillige Gaben getragen. Mitgliedsbeiträge oder Kirchensteuern gibt es nicht.

Gottesdienst

Sonntags treffen wir uns regelmäßig um 10:00 Uhr um Gemeinschaft zu haben, zu Singen und auf Gottes Wort zu hören. Jeder ist hierzu herzlich eingeladen.

Nach dem Gottesdienst stehen wir gerne noch bei einer Tasse Kaffee zusammen. 

Euch anvertraut…

Als Kind steckten mich meine Eltern in die Musikkapelle unseres Dorfes. Ich durfte eine musikalische Ausbildung bei unserem Musikdirektor, unserem Dirigenten, machen. Ich habe ihn noch gut in Erinnerung. Er hatte weiße Haare und einen ebenso weißen Bart. Er hinkte auf einem Bein, eine Kriegsverletzung. Die Jugendausbildung lag ihm sehr am Herzen. Von erwachsenen Musikern bekamen wir gesagt, dass er eine Kapazität auf seinem Gebiet sei und auch schon eine Vielzahl von Musikstücken geschrieben hätte. Wenn ich während der Musikstunde mal falsche Töne von mir gab, dann klopfte er mit strengem Blick mit dem Dirigentenstab auf meinen Nacken. Bei den Jungs war er viel strenger, da fetzte es auch mal am Hintern. Aber wir liebten ihn, auch wenn er manchmal unserer Meinung nach, zu hohe Ansprüche an uns stellte. Witzig war, er nannte alle von uns entweder Moses oder Josua. Vielleicht lags daran, dass er sich die vielen Namen nicht merken konnte, er war ja auch schon im fortgeschrittenen Lebensalter. Für ihn war das praktisch, denn wenn er „Moses“ durch den Musiksaal rief, schauten alle. Zur Zeit lese ich gerade in den Büchern Mose und der Name ist so vertraut, weil wir ja alle Moses waren. Die Bibel lässt uns auch wissen, dass er der demütigste Mensch auf Erden gewesen sei. Nicht nur das, er war Gott gehorsam und im ständigen Kontakt mit ihm. So im Nachhinein, denke ich, dass ich dem Namen nie gerecht werden könnte. Nun, mein Name bedeutet „Siegerin des Volkes“. Puh, dem werde ich wohl auch nicht gerecht. Aber wo wir gerade bei gerecht sind… gerecht werden wir nur durch das Opfer von Jesus, egal welchen prunkvollen Namen wir haben. Weißt du eigentlich, was dein Name bedeutet?

Nicole van Gent