Gerald Lindauer, ein Leben für andere
wir trauern um unseren Gerald. Jesus hat ihn am 12.12.25, letzten Freitag, morgens gegen 8.00 Uhr zu sich nach Hause in den Himmel geholt. Er darf jetzt all das sehen, an was er fest geglaubt hat. Er hatte ein großes Herz für Menschen, besonders liebte er „seine Gemeinde“. Er tat selbst jahrelang als Ältester in unserer Gemeinde den wertvollen Hirtendienst. Aber das hörte nach seinem gesundheitsbedingten Rücktritt nicht auf. Bis zum Schluss hatte er für jeden gute Worte, die immer auf unseren Herrn hinwiesen. Ein Lieblingsspruch von Ger, wie wir ihn liebevoll nannten, wenn wieder eine Krise oder etwas Schwieriges vor der Tür stand, war: „Und da ist immer noch der HERR!“. Er sprach gerne von seinem Jugendkreis, welcher er in jungen Jahren leitete. Menschen, die er damals mitgeprägt hatte und es ihm ein Anliegen war, dass jeder eine lebendige Beziehung zu Jesus starten konnte. Man könnte noch viele Gruppen aufzählen, in denen Gerald mit Hingabe tätig war, im Vordergrund waren immer die einzelnen Menschen. So ging es auch die Jahre in seinem Leben auf und ab und er wünschte sich einfach nur Frieden. In seinen Predigten hatte er manchmal einen Gegenstand mitgebracht, um den es ging. Rückblickend auf sein Leben, würde er heute wohl die Bibel in der Hand halten.
Bis zuletzt kämpfte er gegen seine Krankheit an und machte Späße über die Bluttransfusionen die er bekam. „Heute geht’s mir richtig gut. Ich glaube, ich habe gestern das Blut von einem rassigen Spanier bekommen.“, sagte er mit fränkischem Dialekt, auf welchen er stolz war.
Lieber Ger, wir sagen heute auf Wiedersehen, aber nicht für immer. Du hast den Siegeskranz errungen.
„Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten;
hinfort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben.“ (1. Timotheus 4,7-8)
In Liebe deine Brüder und Schwestern in Jesus Christus
Wer wir sind…
Wir sind eine offene und organisatorisch unabhängige Gemeinschaft von Christen, die als Grundlage und Maßstab Ihres Lebens alleine die Bibel anerkennen. Wir wissen uns dabei mit allen anderen Christen verbunden, die Jesus Christus als ihrem Herrn nachfolgen – egal welcher Kirche oder Denomination sie angehören.
Was wir glauben…
Wir glauben, dass sich jeder Einzelne mit dem Problem seiner persönlichen Schuld zu Gott wenden kann – Gott ist praktisch erfahrbar ! Es steht also nicht „unser Glaube“ im Mittelpunkt, sondern unser Vertrauen auf eine lebendige Persönlichkeit : Jesus Christus. Wir glauben, dass ein Mensch allein durch Jesus Christus auf ewig errettet werden kann – nicht durch einen sterblichen Menschen oder einer Religion, auch nicht durch uns. Wir vertreten keine Sonderlehre und richten uns weder an einem religiösen Führer noch einer menschlichen Organisation aus, sondern allein an Gottes Wort. Wir beanspruchen auch nicht für uns die „einzig richtige Gemeinde“ zu sein, sondern sind gewiss, dass Gott „weltweit seine Gemeinde“ baut.
Was wir wollen…
Wir sind eine für jedermann zugängliche und offene Gemeinschaft, die die Frohe Botschaft des Evangeliums Jesu Christi möglichst vielen Menschen zugänglich machen möchte.
Wie wir organisiert sind…
Unsere Gemeindearbeit wird ausschließlich durch Spenden und freiwillige Gaben getragen. Mitgliedsbeiträge oder Kirchensteuern gibt es nicht.
Gottesdienst
Sonntags treffen wir uns regelmäßig um 10:00 Uhr um Gemeinschaft zu haben, zu Singen und auf Gottes Wort zu hören. Jeder ist hierzu herzlich eingeladen.
Nach dem Gottesdienst stehen wir gerne noch bei einer Tasse Kaffee zusammen.
Euch anvertraut…
Wir stellten unseren Tiefkühler in die Kleinanzeigen zu einem Festpreis von € 95,00. Schon am nächsten Tag meldete sich ein Mann und schrieb er würde ihn abholen. Wenige Stunden später stand er mit seiner Frau und einem Freund vor der Haustür. Er streckte mir € 65,00 entgegen, mehr hätte er nicht. Ich wollte schon zugreifen, als mein Mann dazu kam. Mit seinen über 2 Meter Größe und seiner beachtlichen Statur, sagte er zu ihm: „Nein! Vielen Dank fürs Kommen, aber in der Anzeige steht dass der Kühlschrank ein Festpreis hat und nicht verhandelbar ist.“ – „Aber dann müssten wir ja noch auf die Bank gehen!“, meinte der vermeintliche Käufer. Sie verabschiedeten sich. Ich sagte zu meinem Mann, dass doch € 65,00 auch ok wären, wir benötigen ihn ja nicht mehr. Aber mein Mann meinte, hier ging es ihm nicht ums Geld, sondern auf die Art und Weise, wie der Mann mit ihm gesprochen hatte. Das stimmt, es wäre nicht das erste Mal, dass ich mühevoll Anzeigen aufgab und mein Mann die Ware, dann doch verschenkte, weil das „Miteinander“ stimmte. Irgendwann kam der Mann wieder und zahlte den ausgemachten Preis. Apropos, ausgemachter Preis… Weißt du, dass Jesus auch den ausgemachten Preis für dich zahlte? Hast du dich schon einmal gefragt, was du wert bist? Für den Vater im Himmel bist du es wert, dass er seinen eigenen Sohn Jesus opferte. Nimmst du das Opfer an oder machst du vielleicht am Preis rum?
Nicole van Gent